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Innenausbau: Das perfekte Bad

Badezimmer fielen noch vor zehn Jahren häufig klein und unspektakulär aus. Das ist passé. Die moderne Innenarchitektur schreibt der Badgestattung einen hohen Stellenwert zu. Ein perfektes Badezimmer ist ein Ort der Entspannung. Um diesen gehobenen Ansprüchen zu genügen, ist ein hohes Maß an Funktionalität und Qualität gefragt. Entsprechend attraktiv und optimal durchdacht lassen sich Neubau- sowie Renovierungsvorhaben heutzutage umsetzen. Man kann dabei aus einer Fülle von Gestaltungsideen, Materialien und technischen Raffinessen auswählen. Wir haben für Sie aktuelle Trends und nützliche Informationen aufgestöbert.

Ein Raum für die Sinne

Das Bad ohne Fenster inmitten des Baukörpers ist ein typisches Relikt vergangenen Zeiten. Heutzutage berücksichtigen Architekten bei ihrer Raumplanung verstärkt die Wellness-Bedürfnisse der Bewohner. Entsprechend rückt das Bad wieder an die Außenwand und verfügt über Fenster, die für Ausblicke und Frischluft sorgen.

Im Zuge dessen wird dem Bad in der Regel deutlich mehr Wohnfläche zugesprochen. Dies ermöglicht eine großzügigere Raumaufteilung, um unter anderem die einzelnen Bereiche optisch voneinander zu trennen. Der Einbau von Podesten oder Trennwänden unterstreicht dabei eine dynamische Raumwirkung. Wo es möglich ist, werden Badewannen und Whirlpools als Raummittelpunkt in den Boden oder in ein Podest eingelassen – eine optische Raffinesse, die zudem den Einstieg vereinfacht.

Mitunter ist die Koppelung an ein Schlafzimmer beliebt, wobei Schiebetüren, Lamellenwände oder Vorhänge zum Einsatz kommen.

Materialien vom Feinsten

Begrenzte sich in vergangenen Jahrzehnten die Materialauswahl in erster Linie auf farbige Keramik und gemusterte Kacheln, so ist in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Materialien hinzugekommen. Moderne Beschichtungen und Schutzlackierungen machen es möglich, dass sich auch Holz und Glas im Nassbereich reizvoll und unkompliziert einsetzen lassen. Sogar Badewannen aus Echtholz sind möglich. Holz- oder Korkböden geben zudem einen angenehm wohnlichen Flair im Bad. Was für die Bodengestaltung gilt, trifft auch in punkto Wandgestaltung zu: Neben einer Vielzahl von Fliesen lässt sich beispielsweise auch satinierte Glasplatten wunderbar als Wand- und Spritzschutz einsetzten.

Sehr gefragt sind auch hochwertige Natursteinplatten, die vor allem als großformatige Waschtische überzeugen. Häufig sieht man zudem gläserne Wasch-Bassins auf Holzunterschränken oder edle Badkeramik kombiniert mit Holz. Lackierte Holzoberflächen sind momentan selten anzutreffen, man setzt eher auf den natürlichen Charme der Holzmaserung.

Die gängigen Keramik-Waschbecken unterscheiden sich teils erheblich hinsichtlich ihrer Oberflächenbeschaffenheit. Hier zahlt es sich auf Dauer aus, auf Qualitätsware zu achten, die neben einer makellosen Optik über eine Schmutz- und Kalk abweisende Beschichtung verfügt.

Design pro Ästhetik

Das aktuelle Repertoire an Badezimmer-Möbeln und -Keramik bietet für jeden Geschmack etwas: Von klassisch elegant, puristisch modern bis hin zum verspielten Jugendstil oder zum gemütlichen Landhauslook – man hat die Wahl zwischen Badlinien, die sich allesamt durch ein konsequentes Design auszeichnen. Wählen Sie daher die einzelnen Elemente wie Waschbecken, Duschtasse, Badewanne, WC etc. grundsätzlich nur aus einer Design-Linie. Das garantiert Ihnen einheitliche Farben und Formen.

Voll im Trend sind derzeit kontrastreiche Farb- und Materialzusammenstellungen. Sehr edel wirkt beispielsweise die Kombination von weißer Keramik mit dunklen Hölzern. Glatt verputzte Wände im schlichten Weiß geben dabei den optischen Rahmen für eine hochwertige Badausstattung.

Wer hingegen Fliesen bevorzugt, greift derweil verstärkt zu mosaikartigen Kleinfliesen, die sich sehr reizvoll einsetzen lassen. Dabei überwiegen harmonische Farben in optimaler Abstimmung zu den Badmöbeln.

Technische Raffinessen

Neueste Entwicklungen haben einige sehr komfortable Innovationen auf den Markt gebracht. Luxus-Badewannen stehen hinsichtlich ihrer Ausstattung modernen Whirlpools in nichts nach. Nicht nur, dass sich die Intensität des Sprudelns individuell einstellen lässt, inzwischen gibt es sogar Wannen, deren Sprudeldüsen bei Nichtbetrieb nahezu unsichtbar verschlossen sind. Für kleinere Badezimmer empfiehlt sich die neue Generation von Duschwannen, die als optimierte Kombinationsmodelle sowohl das Duschen als auch ein Vollbad uneingeschränkt ermöglichen.

Auch beim WC gibt es sprudelnde Innovationen: Als Platz sparende Mischung aus Bidet und WC sind so genannte Dusch-WCs auf dem Markt. Diese ermöglichen eine hygienische Reinigung mit angenehm temperiertem Wasser. Zur Auswahl stehen neben Komplettmodellen auch entsprechende Aufsätze für herkömmliche Toiletten.

Regelrecht aufatmen lässt einen zudem eine WC-Neuheit mit integriertem Abluftsystem. Laut Herstellerangaben reagiert diese Belüftung innerhalb der Klosettschüssel im Bedarfsfall und absorbiert unerwünschte Gerüche per Aktivkohlefilter.

Ideen die sich auszahlen

Statistiken zufolge wird der größte Teil des Trinkwasseraufkommens im Bad verbraucht. Das schröpft auf Dauer nicht nur den Geldbeutel, sondern belastet auch die Umwelt. Wasser ist ein wertvolles Gut, entsprechend verantwortungsvoll sollte man damit umgehen. Damit im Bad möglichst viel Wasser gespart wird, haben sich einige Hersteller eine Menge einfallen lassen. Fragen Sie daher gezielt nach Armaturen mit einer Wasserdurchfluss begrenzenden Technik. Selbst im Baumarkt sind beispielsweise Wasser sparende Duschköpfe erhältlich. Zudem verfügen Qualitäts-Armaturen über keramische Dichtungen, bei denen sich der jeweilige Wasserdurchfluss oder die Temperatur nicht mehr ungewollt verstellen.

Mithilfe einer modernen Thermostatbatterie, dank derer Wasser gradgenau vorgewärmt wird, fällt das verschwenderische Nachstellen komplett weg. Auf diese Weise verbrauchen Sie Händlerangaben zufolge bis zu 50 Prozent weniger Wasser.

Insbesondere herkömmliche WC-Spülungen sind echte Wasserprasser. Dabei ist es nicht immer notwendig, sechs Liter Spülwasser oder mehr ins Abwasserrohr zu jagen. Moderne Toilettenspülungen verfügen daher über eine Technik, die weitaus weniger Wasser benötigt und zudem über eine Spartaste verfügt. Wer noch Platz übrig hat, kann sich zudem für ein zusätzliches Urinal entscheiden, welches pro Spülung nur noch rund zwei Liter Wasser verbraucht.

Schlüsselfertiger Service

Egal ob Ihnen ein modernes Bad im neuen Eigenheim oder die Renovierung Ihres bestehenden Bades vorschwebt, bedenken Sie dabei immer, dass es sich um eine Vielzahl einzelner Arbeitsschritte handelt. In der Regel sind hier die unterschiedlichsten Gewerke gefragt. Je nach Aus- oder Umbauumfang gilt es also, die Arbeiten von Maurern, Installateuren, Fliesenlegern, Elektrikern, Steinmetzen und Schreinern zu koordinieren. Um dabei alles zeitlich und qualitativ optimal aufeinander abzustimmen, macht es durchaus Sinn, einen Generalunternehmer oder einen routinierten Fachbetrieb damit zu beauftragen. Somit erhalten Sie eine Vielzahl von Leistungen aus einer Hand und müssen sich nur mit einem verlässlichen Ansprechpartner abstimmen. Es ist entsprechend anzuraten, sich Angebote von ausgewiesenen Bad-Experten einzuholen. Zu den vereinbarten Leistungen sollte dabei immer eine umfangreiche Vor-Ort-Beratung, eine exakte Planung sowie die komplette Bauaufsicht und -abnahme gehören. Anschließend noch eine gründliche Reinigung und Sie können von Anfang an Ihr neues Bad in vollen Zügen genießen.