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Immer mehr Augenlaser-Behandlungen

Fehlsichtigkeit kann auf Dauer nerven. Kein Wunder, dass sich immer mehr Brillen- und Kontaktlinsenträger für die Möglichkeiten der modernen Augenlaser interessieren. Welche Aspekte individuell über den Erfolg und die Kosten einer Laser-Behandlung entscheiden, fassen zwei Ärzte des VisuMed Zentrums München in ihrem Ratgeber umfassend und anschaulich zusammen. Wir haben für Sie nachgelesen.

50 Millionen Deutsche sind fehlsichtig, davon 25 Prozent kurz- und 35 Prozent weitsichtig. Das Tragen, Reinigen und die Abhängigkeit von Brille oder Kontaktlinsen gehört für sie zum täglichen Trott. Wer ist das nicht manchmal gründlich leid? Wie schön wäre endliche ein Durchblick ohne Sehhilfe. Gut, dass die Laser-Technologie in den vergangnen zwei Jahrzehnten eine immense Entwicklung gemacht und insbesondere durch das standardisierte LASIK-Verfahren eine Behandlung mit schnellen Erfolgs- und Heilungschancen hervor gebracht hat. So decken die modernen Laser-Verfahren ein immer größeres Behandlungsspektrum ab. Ernsthafte Erkrankungen wie Netzhautablösungen wurden bereits seit 1983 in den USA mit dem Excimer-Laser erfolgreich operiert. Dank LASIK nimmt zudem  die Sehschwächenkorrektur seit 1990 weltweit zu. Auch in Deutschland zeigen seit 1996 Langzeitstudien über die Zufriedenheit der Patienten  gute bis sehr gute Ergebnisse. Immerhin lassen sich derzeit in Deutschland rund 35.000 Kurzsichtige pro Jahr behandeln. Die Erfolgschancen, nach der ambulanten Operation komplett auf Sehhilfen verzichten zu können, liegt bei einer Kurzsichtigkeit bis -6 Dioptrien (dpt) bei immerhin 90 Prozent. In den übrigen 10 Prozent lässt sich durch eine zweite Behandlung zufrieden stellend nachkorrigieren. Bei entsprechender Hornhautdicke kann Weitsichtigkeit meist bis mindestens +3 dpt, Hornhornhautverkrümmung bis mindestens +3 dpt und Kurzsichtigkeit bis zu -10 dpt mit einer großer Präzision behandelt werden. Dass dennoch im Einzelfall eine Menge Einzelaspekte bedacht werden müssen, macht die Behandlung zu einer bewussten Entscheidung. Man muss sich auf einige Voruntersuchungen, eine Schonzeit nach der Behandlung samt Nachuntersuchungen und auf nicht unerhebliche Kosten, die von gesetzlichen als auch privaten Krankenkassen in der Regel nicht übernommen werden, einstellen. Werden die Vor- und Nachuntersuchungen eingehalten, sind die Risiken einer Komplikation allerdings minimal: Mit nur zwei Prozent  stellt die Laser-Behandlung gemäß des Gesundheitsradgebers „Augenlaser“ kein größeres Risiko als das Tragen von Kontaktlinsen da. Dennoch kann die Behandlung nur die aktuelle Fehlsichtigkeit beheben und schützt nicht vor einer weiteren Verschlechterung der Sehstärke in den kommenden Lebensjahren. Die Kosten von bis zu 5.000 Euro rechnen sich also nur dann, wenn die Sehschwäche in den letzten Jahren relativ stabil geblieben ist. Wer sich umfassend informieren möchte, kann sich über die Lektüre einschlägiger Gesundheitsratgeber hinaus in den auf Laser-Behandlung spezialisierten Augenzentren individuell beraten lassen.